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Synafloat
Gespräch buchen
Im Gespräch klären wir, ob die Simulation Ihre Parameterfrage beantwortet.

Simulationssoftware für Laser-DED mit Draht oder Pulver

Wir simulieren die ganze Schweißspur in einem Durchlauf.

Die Software bildet Schmelzbad und Schweißspur Lage für Lage ab, mit Ihrer Geometrie und Ihrem Werkstoff. Weil die Schmelze aus frei beweglichen Partikeln besteht, braucht die netzfreie Methode kein Rechengitter, was die Simulationen effizient macht.

Mit RechengitterGitter wird neu erzeugt
Mit freien Partikeln (Synafloat)Lage 2 wird aufgetragen

Ein Rechengitter, das der Bauteilform folgt, muss kontinuierlich an die sich ändernde Geometrie angepasst werden. Die Partikel wandern dagegen mit dem Material mit und sparen dadurch Rechenzeit.

Links ein Rechengitter, rechts freie Partikel. Während vier Lagen aufgetragen werden, muss nur das Rechengitter links an das wachsende Bauteil angepasst werden; die Partikel folgen dem Material.

Die Partikelmethode SPH

SPH (Smoothed Particle Hydrodynamics) bildet den Werkstoff mit beweglichen Rechenpartikeln ab. Jedes Partikel trägt Temperatur und Phase, fest oder flüssig, und bewegt sich mit der Schmelze. Aus den Wechselwirkungen der Partikel ergeben sich Wärmeübertragung, Schmelzströmung und die Form der freien Oberfläche.

Schema, Illustration

Schmelzbad aus RechenpartikelnSchema in Seitenansicht: Links liegt die erstarrte Schweißspur auf dem Grundmaterial. Rechts schließt das Schmelzbad an, eine Wolke aus Rechenpartikeln, vorne rund und nach hinten lang zur Schweißspur auslaufend. Am hinteren Rand gehen die Partikel in die erstarrte Schweißspur über, die äußeren Partikel bilden die freie Oberfläche. Die Spitze des Laserkegels trifft die Oberfläche des Bads, der Draht taucht von rechts oben ins Bad ein. Ein Partikel im Inneren ist hervorgehoben. Beschriftet sind Prozesseingang, Partikelzustand, freie Oberfläche und Geometrie.ProzesseingangFreie OberflächeGeometriePartikelzustandSchmelzbad aus RechenpartikelnSchema in Seitenansicht: Links liegt die erstarrte Schweißspur auf dem Grundmaterial. Rechts schließt das Schmelzbad an, eine Wolke aus Rechenpartikeln, vorne rund und nach hinten lang zur Schweißspur auslaufend. Am hinteren Rand gehen die Partikel in die erstarrte Schweißspur über, die äußeren Partikel bilden die freie Oberfläche. Die Spitze des Laserkegels trifft die Oberfläche des Bads, der Draht taucht von rechts oben ins Bad ein. Ein Partikel im Inneren ist hervorgehoben. Beschriftet sind Prozesseingang, Partikelzustand, freie Oberfläche und Geometrie.ProzesseingangFreie OberflächeGeometriePartikelzustandSchmelzbad aus RechenpartikelnSchema in Seitenansicht: Links liegt die erstarrte Schweißspur auf dem Grundmaterial. Rechts schließt das Schmelzbad an, eine Wolke aus Rechenpartikeln, vorne rund und nach hinten lang zur Schweißspur auslaufend. Am hinteren Rand gehen die Partikel in die erstarrte Schweißspur über, die äußeren Partikel bilden die freie Oberfläche. Die Spitze des Laserkegels trifft die Oberfläche des Bads, der Draht taucht von rechts oben ins Bad ein. Ein Partikel im Inneren ist hervorgehoben. Beschriftet sind Prozesseingang, Partikelzustand, freie Oberfläche und Geometrie.ProzesseingangFreie OberflächeGeometriePartikelzustand
Prozesseingang
Laser und Werkstoffzufuhr bestimmen, wie viel Energie und Masse in den modellierten Bereich gelangen.
Partikelzustand
Wärmeübertragung und Phasenübergang aktualisieren den Zustand jedes Partikels.
Freie Oberfläche
Oberflächenspannung formt die Schmelze. An der Kontaktlinie bestimmt die Benetzung, wie weit die Schmelze sich ausbreitet.
Geometrie
Aus dem Partikelfeld ergeben sich Spurbreite, Schichthöhe und Schmelztiefe.
Schmelzbad aus Partikeln, schematisch

Modellgrößen und Grenzen

Das Modell simuliert auf Spurebene die Schmelzbadströmung und die Geometrie der aufgetragenen Schweißspur. Aus diesen Größen berechnet die Simulation die Parameter entlang der Bahn, die Ihr CAM festlegt. Temperaturverlauf und Verzug des ganzen Bauteils gehören zur CAE auf Bauteilebene.

Schema, Illustration

Querschnitt einer aufgetragenen SchweißspurSchema: Die aufgetragene Schweißspur liegt als Bogen auf dem Grundmaterial, die Schmelzzone reicht gestrichelt darunter ins Material. Linien ohne Werte zeigen Schichthöhe, Schmelztiefe und Spurbreite. Ein Punkt auf der Schweißspur steht für die maximale Oberflächentemperatur.Maximale OberflächentemperaturSchichthöheSchmelztiefeSpurbreiteQuerschnitt einer aufgetragenen SchweißspurSchema: Die aufgetragene Schweißspur liegt als Bogen auf dem Grundmaterial, die Schmelzzone reicht gestrichelt darunter ins Material. Linien ohne Werte zeigen Schichthöhe, Schmelztiefe und Spurbreite. Ein Punkt auf der Schweißspur steht für die maximale Oberflächentemperatur.Maximale OberflächentemperaturSchichthöheSchmelztiefeSpurbreiteQuerschnitt einer aufgetragenen SchweißspurSchema: Die aufgetragene Schweißspur liegt als Bogen auf dem Grundmaterial, die Schmelzzone reicht gestrichelt darunter ins Material. Linien ohne Werte zeigen Schichthöhe, Schmelztiefe und Spurbreite. Ein Punkt auf der Schweißspur steht für die maximale Oberflächentemperatur.Maximale OberflächentemperaturSchichthöheSchmelztiefeSpurbreiteQuerschnitt einer aufgetragenen SchweißspurSchema: Die aufgetragene Schweißspur liegt als Bogen auf dem Grundmaterial, die Schmelzzone reicht gestrichelt darunter ins Material. Linien ohne Werte zeigen Schichthöhe, Schmelztiefe und Spurbreite. Ein Punkt auf der Schweißspur steht für die maximale Oberflächentemperatur.Maximale OberflächentemperaturSchichthöheSchmelztiefeSpurbreite

Das Modell berechnet

Spurbreite
wie breit die aufgetragene Schweißspur auf der Oberfläche aufliegt
Schichthöhe
wie hoch die Schweißspur über der Oberfläche steht
Schmelztiefe
wie tief die Schmelze in den Werkstoff darunter reicht
Maximale Oberflächentemperatur
wie heiß das Schmelzbad an der Oberfläche wird
Das Modell belegt nicht
Eigenspannung, Bauteilverzug, Mikrostruktur und Prozessfenster außerhalb des Abgleichs.
Spurquerschnitt, schematisch

Das Modell nimmt das Strahlprofil als Eingang: Gauß, Ring, Top-Hat.

Drei Einzelspuren, drei Strahlprofile: Gauß, Ring, Top-Hat.

Ihr Team prüft die angepasste Maschinendatei, fährt den Druck und verantwortet die Qualifizierung von Prozess und Bauteil.

Abgleich mit Experimenten

Der Gründer hat das Modell in seiner Dissertation (2023) für Rein-Titan mit Einzelspur-Experimenten validiert.

Im Pilotprojekt kalibrieren wir das Modell auf Ihre individuelle Maschine, etwa mit einem Querschliff, bis simulierte und experimentelle Ergebnisse bestmöglich übereinstimmen.

Jeder Abgleich nennt die Messungen, mit denen wir kalibriert haben.

Vom CPU-Cluster zur GPU

Grundlage unserer GPU-Software ist ein hochoptimierter CPU-Code. Er verteilt eine Simulation auf viele Knoten eines Rechenclusters und skaliert dabei nahezu linear. Sein Datenlayout für schnellen Speicherzugriff und seine parallele Struktur haben wir auf GPUs übertragen; heute rechnen wir nur noch dort.

Messung, Rechencluster

Beschleunigung über der normierten KernzahlMessung, beide Achsen logarithmisch: waagerecht die normierte Kernzahl r, also die Zahl der Kerne geteilt durch die Kerne des kleinsten Laufs, senkrecht die Beschleunigung gegenüber diesem Lauf. Eine gestrichelte Linie zeigt die ideale Skalierung. Gefüllte Punkte zeigen die Messung innerhalb eines Knotens, hohle Punkte die Messung über Knoten hinweg. Innerhalb eines Knotens erreicht die Beschleunigung 7,4 bei r = 8, danach bremst die geteilte Speicherbandbreite des Knotens. Über Knoten hinweg erreicht sie rund 100 bei r = 1024 und flacht darüber ab.10⁰10¹10²10³10⁰10¹10²10³Normierte Kernzahl rBeschleunigung, relatividealBeschleunigung über der normierten KernzahlMessung, beide Achsen logarithmisch: waagerecht die normierte Kernzahl r, also die Zahl der Kerne geteilt durch die Kerne des kleinsten Laufs, senkrecht die Beschleunigung gegenüber diesem Lauf. Eine gestrichelte Linie zeigt die ideale Skalierung. Gefüllte Punkte zeigen die Messung innerhalb eines Knotens, hohle Punkte die Messung über Knoten hinweg. Innerhalb eines Knotens erreicht die Beschleunigung 7,4 bei r = 8, danach bremst die geteilte Speicherbandbreite des Knotens. Über Knoten hinweg erreicht sie rund 100 bei r = 1024 und flacht darüber ab.10⁰10¹10²10³10⁰10¹10²10³Normierte Kernzahl rBeschleunigung, relatividealBeschleunigung über der normierten KernzahlMessung, beide Achsen logarithmisch: waagerecht die normierte Kernzahl r, also die Zahl der Kerne geteilt durch die Kerne des kleinsten Laufs, senkrecht die Beschleunigung gegenüber diesem Lauf. Eine gestrichelte Linie zeigt die ideale Skalierung. Gefüllte Punkte zeigen die Messung innerhalb eines Knotens, hohle Punkte die Messung über Knoten hinweg. Innerhalb eines Knotens erreicht die Beschleunigung 7,4 bei r = 8, danach bremst die geteilte Speicherbandbreite des Knotens. Über Knoten hinweg erreicht sie rund 100 bei r = 1024 und flacht darüber ab.10⁰10¹10²10³10⁰10¹10²10³Normierte Kernzahl rBeschleunigung, relativideal

Normierte Kernzahl r: Zahl der Kerne, geteilt durch die Kerne des kleinsten Laufs. r = 8 heißt achtmal so viele Kerne.

Innerhalb eines Knotens
nahezu ideal bei wenigen Kernen, dann bremst die Speicherbandbreite, weil alle Kerne eines Knotens denselben Speicher teilen und auf Daten warten
Über Knoten hinweg
jeder Knoten bringt eigenen Speicher mit, daher wieder nahezu linear bis etwa zum Fünfhundertfachen der Kernzahl des kleinsten Laufs, darüber flacher

Gemessen auf einem CPU-Cluster: AMD-EPYC-Knoten mit 128 Kernen, InfiniBand-Verbindung, November 2023

Messung 2023, CPU-Cluster: Beschleunigung über der normierten Kernzahl

Die Simulation lässt sich auf viele Prozessorkerne verteilen, die gleichzeitig rechnen. Die Beschleunigung gibt an, wie viel schneller ein Lauf ist als der kleinste Lauf. Die normierte Kernzahl r gibt an, wie viele Kerne ein Lauf im Verhältnis zum kleinsten Lauf nutzt. Läge die Kurve auf der Diagonalen, würde jede Verdopplung der Kerne die Rechenzeit halbieren. Über mehrere Knoten, also einzelne Rechner des Clusters, verläuft die Kurve bis etwa r = 512 nahezu parallel zu dieser Diagonalen und flacht erst darüber ab. Die Beschleunigung wächst dort also fast im gleichen Verhältnis wie die Kernzahl, liegt aber unter dem Idealwert.

CPU-Code, optimiert und skaliert

Datenlayout und parallele Struktur übertragen

GPU-Software, heute

Quellen

  1. Rechengitter und PartikelSchema, Illustration: Synafloat-Methodendarstellung.

    Zeigt das Prinzip netzbasiert gegenüber netzfrei. Kein Rechenergebnis.

  2. Drei StrahlprofileSimulation, Demonstrator: drei Einzelspuren, drei Strahlprofile.

    Belegt das Strahlprofil als Eingang des Modells, keinen Vergleich der Profile.

  3. Beschleunigung über der normierten KernzahlMessung, CPU-Cluster, November 2023: eigene Messreihe.

    Belegt die relative Beschleunigung über der normierten Kernzahl.

  4. Belegt die Formulierung von Oberflächenspannung und Benetzung an freien Oberflächen in SPH.

  5. Abgleich des Modells für Rein-Titan mit Einzelspur-Experimenten.

Fachbeiträge

Die Fachbeiträge vertiefen Spurgeometrie und die Wahl des Simulationsverfahrens.

Sprechen wir über Ihr Bauteil

Im Gespräch klären wir, ob die Simulation Ihre Parameterfrage beantwortet.

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Den Termin wählen Sie auf book.synafloat.com.

Anfrage über das Kontaktformular

Sie sprechen mit Dr. Michael BlankDer Gründer forscht seit 2017 zur partikelbasierten Schmelzbadsimulation und hat darüber promoviert.

Förderung

EXIST – from science to business
Gefördert im Rahmen des EXIST-Gründungsstipendiums am Lehrstuhl FAPS der FAU, Förderzeitraum 09/2025 bis 08/2026.
FAU – Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-NürnbergFAPS – Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik der FAU

Partner: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Synafloat ist eine Ausgründung aus der FAU.

ESA BIC Northern Germany

Seit November 2026 im ESA Business Incubation Centre in Bremen.