Beide Methoden beschreiben eine bewegte freie Oberfläche, bilden das Material aber numerisch verschieden ab. Ein Rechengitter teilt das Rechengebiet in verbundene Zellen, während eine netzfreie Partikelmethode (SPH) den Materialzustand auf bewegten Partikeln abbildet.
Neuvernetzung bei bewegter Oberfläche
Eine netzbasierte Methode bildet das Rechengebiet mit festen Verbindungen zwischen Gitterzellen ab. Bewegt sich das Schmelzbad, verzerren sich die Zellen, bis das Rechengitter neu erzeugt ist. Erst dann kann der Löser die Simulation fortsetzen.
Materialzustand auf Partikeln
Eine partikelbasierte Methode führt den Materialzustand, etwa Temperatur und Impuls, auf diskreten Partikeln mit, die sich mit dem Material bewegen. Die Positionen der Partikel bestimmen die freie Oberfläche.
Grenzen dieses Vergleichs
Dieser Vergleich beschreibt zwei numerische Methoden und ist kein Benchmark, denn er vergleicht weder Laufzeit, Genauigkeit noch Kosten bestimmter Softwareprodukte.
Das feste Euler-Gitter
Ein festes Euler-Gitter mit Oberflächenverfolgung (VOF, Level-Set) baut kein Rechengitter neu auf. Es muss das Bauvolumen vorab in Schmelzbadauflösung abdecken, und mit jeder Lage wächst das Rechengebiet.

